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Leipzig

Leipzig ist eine Stadt, die von Musik, Handel und Geschichte geprägt wurde. Johann Sebastian Bach wirkte hier, Richard Wagner wurde in einer ihrer Gassen geboren, und 1989 gingen von der Nikolaikirche Montagsdemonstrationen aus, die die DDR zu Fall brachten. All das lässt sich heute noch an konkreten Orten nachvollziehen.

62+ recherchierte Orte in der App

Leipzig
Foto: Tuxyso · CC BY-SA 3.0 · via Wikimedia Commons

Recherchierte Orte in dieser Stadt

Eine Auswahl der 62 recherchierten Orte dieser Stadt. Die vollständige Liste liegt in der Parroo-App.

  • Gotische Kirchen
  • Renaissanceplätze
  • Napoleonisches Denkmal
  • Konzertsäle
  • Historische Keller
  • Literarische Gedenkstätten
  • Nikolaikirche

    Die Demonstranten, die sich 1989 hier versammelten und die Friedliche Revolution mitauslösten, betaten eine Kirche, die zwischen 1165 und 1180 als Gotteshaus für eine Handelsstadt gegründet worden war. Mit über 1.400 Sitzplätzen ist sie bis heute die größte Kirche Leipzigs.

  • Völkerschlachtdenkmal

    Das 91 Meter hohe Monument aus 26.500 Granit-Porphyr-Blöcken wurde auf einem ehemaligen Schuttplatz errichtet und 1913 eingeweiht, genau ein Jahrhundert nach der größten Schlacht der Menschheitsgeschichte bis dahin, an der über 500.000 Soldaten beteiligt waren. Von der Aussichtsplattform reicht der Blick weit über Leipzig.

  • Thomaskirche

    Johann Sebastian Bach war hier Thomaskantor und ließ viele seiner bedeutendsten Werke an diesem Ort uraufführen. Die älteste Glocke im Turm stammt aus dem Jahr 1477, und der Thomanerchor singt seit 1212 ununterbrochen.

  • Altes Rathaus

    Dieses Renaissancegebäude soll 1556 in nur acht Monaten unter Bürgermeister Hieronymus Lotter errichtet worden sein. 1723 unterzeichnete Johann Sebastian Bach hier seinen Anstellungsvertrag als Thomaskantor, was eine der folgenreichsten Personalentscheidungen der Musikgeschichte werden sollte.

  • Auerbachs Keller

    Goethe studierte von 1765 bis 1768 in Leipzig und besuchte diesen Weinkeller, den er später in Faust I verewigte. Damit ist Auerbachs Keller einer der wenigen realen Orte, die in ein kanonisches Werk der Weltliteratur eingegangen sind. Der Keller selbst geht auf das Jahr 1525 zurück.

  • Barfußgäßchen

    Im 18. Jahrhundert führte ein Kaffeehausbesitzer namens Johann Georg Schrepfer hier Geistersitzungen durch, projizierte Gespensterbilder mit einer Laterna Magica auf Rauchschwaden und kassierte Eintritt, bis der Schwindel aufflog. Seinen Namen hat das Gässchen von Franziskanermönchen, die es jahrhundertelang barfuß begingen.

  • Schillerhaus

    Friedrich Schiller verbrachte den Sommer 1785 in diesem Bauernhaus von 1717, dem ältesten erhaltenen Farmgebäude Leipzigs. Hier schrieb er Teile von Don Carlos und entwarf jenen Text, den Beethoven später als Ode an die Freude vertonen sollte.

Gut zu wissen

Wie viele Orte deckt Parroo in Leipzig ab?
62 recherchierte Orte, vom Völkerschlachtdenkmal und der Nikolaikirche bis zu weniger bekannten Orten wie dem Barfußgäßchen. Zu jedem gibt es eine kurze Zusammenfassung, einen vollständigen Artikel und eine etwa dreiminütige Audiogeschichte.
Gibt es einen Audioguide?
Ja. Zu jedem Ort gibt es eine etwa dreiminütige Audiogeschichte, geschrieben aus der Perspektive eines Guides neben dir und mit hochwertiger Vertonung produziert, nicht der vorgelesene Artikel.
In welchen Sprachen gibt es Leipzig?
Auf Deutsch, Englisch und Französisch. Wähl einfach, in welcher Sprache du lesen oder hören möchtest.
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Keine Buchung, keine Anmeldung. Du startest den selbstgeführten Rundgang, wann du willst. Eine Internetverbindung brauchst du derzeit noch, um Audio und Artikel zu laden; an einer Offline-Funktion arbeiten wir noch.

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