Abdeckung · Frankreich
Quimper
Quimper, die alte Hauptstadt der Cornouaille, liegt dort, wo Odet und Steïr zusammenfließen. Genau das spiegelt der Stadtname wider: Kemper bedeutet auf Bretonisch Zusammenfluss. Die gotische Kathedrale, mittelalterliche Gassen und eine Fayence-Tradition, die seit 1708 lebt, machen die Stadt zu einem der dichtesten Kulturorte der Bretagne.
34+ recherchierte Orte in der App
Recherchierte Orte in dieser Stadt
Eine Auswahl der 34 recherchierten Orte dieser Stadt. Die vollständige Liste liegt in der Parroo-App.
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Kathedrale Saint-Corentin
Das Kirchenschiff ist nicht gerade, sondern bewusst gebogen, um das geneigte Haupt Christi darzustellen. Eine solche architektonische Symbolik ist in Frankreich sehr selten. Der Bau begann 1239, die neugotischen Türme wurden erst zwischen 1854 und 1856 von den Einwohnern Quimpers selbst finanziert.
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Altstadt von Quimper
Ein verheerender Brand von 1746 hat das Stadtbild stark geprägt, doch Fachwerkhäuser und gepflasterte Gassen rund um die Kathedrale sind erhalten geblieben. Seit 1708 wird hier Fayence-Keramik hergestellt, und das jährliche Festival de Cornouaille belebt die Straßen jeden Sommer.
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Kirche Notre-Dame de Locmaria
Das älteste Gotteshaus Quimpers wurde im 11. Jahrhundert auf einem Ort errichtet, wo schon seit der Antike Hafenaktivitäten stattfanden. Die schlichte romanische Innengestaltung diente ursprünglich als Abteikirche eines Benediktinerinnenklosters, bevor sie 1124 zum Priorat wurde.
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Mont Frugy
Während der Französischen Revolution wurde Quimper kurzzeitig in Montagne-sur-Odet umbenannt, direkt nach diesem 70 Meter hohen Granithügel. Auf seinen Hängen fanden sich Spuren menschlicher Besiedlung seit der Jungsteinzeit, und in gallo-römischer Zeit erstreckte sich hier eine Nekropole.
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Faïencerie Henriot-Quimper
Ein Töpfer aus Marseille gründete diese Manufaktur 1690 direkt neben dem Priorat von Locmaria, weil die Nähe zum Fluss den Transport erleichterte. Noch heute werden hier bretonische Fayencen von Hand bemalt, und die Manufaktur trägt das Label Entreprise du Patrimoine Vivant.
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Butterplatz
Der vollständige Originalname war Place au Beurre-de-Pot, weil hier besonders salzige Winterbutter in Steinguttöpfen gehandelt wurde. Schon 1683 betrieb ein Drucker namens Guillaume Leblanc seinen Betrieb auf diesem Platz und produzierte religiöse Werke teilweise auf Bretonisch für das nahegelegene Jesuitenkolleg.
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Theater Max-Jacob
Das Grundstück war ursprünglich für ein Altersheim gestiftet worden. Die Stadt wollte stattdessen ein Theater bauen, was zu Rechtsstreitigkeiten führte, die erst 1899 per Präsidialerlass beigelegt wurden. Im Jahr 1942 wurde der Bruder des Dichters Max Jacob im Garten des Theaters verhaftet und starb später in Auschwitz.
Gut zu wissen
- Wie viele Orte deckt Parroo in Quimper ab?
- 34 recherchierte Orte, vom Kathedrale Saint-Corentin und der Kirche Notre-Dame de Locmaria bis zu weniger bekannten Orten wie dem Butterplatz. Zu jedem gibt es eine kurze Zusammenfassung, einen vollständigen Artikel und eine etwa dreiminütige Audiogeschichte.
- Gibt es einen Audioguide?
- Ja. Zu jedem Ort gibt es eine etwa dreiminütige Audiogeschichte, geschrieben aus der Perspektive eines Guides neben dir und mit hochwertiger Vertonung produziert, nicht der vorgelesene Artikel.
- In welchen Sprachen gibt es Quimper?
- Auf Deutsch, Englisch und Französisch. Wähl einfach, in welcher Sprache du lesen oder hören möchtest.
- Muss ich etwas buchen oder online sein?
- Keine Buchung, keine Anmeldung. Du startest den selbstgeführten Rundgang, wann du willst. Eine Internetverbindung brauchst du derzeit noch, um Audio und Artikel zu laden; an einer Offline-Funktion arbeiten wir noch.
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Aktualisiert: 2026-05-29