Abdeckung · Deutschland
Lüneburg
Lüneburg verdankt seinen Reichtum dem Salz, und das sieht man der Stadt bis heute an: schiefe Türme, vorgewölbte Fassaden und prächtige Giebelhäuser erzählen vom langen Boom der Hanse. Der mittelalterliche Stadtkern ist nahezu vollständig erhalten und bietet eine der dichtesten Ansammlungen norddeutscher Backsteingotik überhaupt. Wer das Schwangere Haus an der Waagestraße sieht, versteht auf einen Blick, was passiert, wenn mittelalterliche Baumeister den falschen Mörtel verwenden.
23+ recherchierte Orte in der App
Recherchierte Orte in dieser Stadt
Eine Auswahl der 23 recherchierten Orte dieser Stadt. Die vollständige Liste liegt in der Parroo-App.
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Historisches Rathaus
Das größte mittelalterliche Rathaus Norddeutschlands wurde über 700 Jahre lang immer wieder erweitert: gotischer Kern, Renaissanceinterieur und eine barocke Fassade von 1720, die nach einem Sturm die gotische Originalfassade ersetzte. Täglich erklingt ein Glockenspiel aus 41 Meißener Porzellanglocken.
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St. Johanniskirche
Johann Sebastian Bach sang hier als Schüler im Chor und kannte die Barockorgel, die noch heute im Inneren steht. Der 108,71 Meter hohe Turm neigt sich seit Jahrhunderten, weil der Salzstock unter der Stadt den Boden langsam absenkt.
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Platz Am Sande
Seit 1229 als 'in harena' urkundlich belegt, war dieser 225 Meter lange Platz der Kreuzungspunkt der drei ältesten Lüneburger Siedlungen und Mittelpunkt des Handels mit Salz, Bier und Getreide. Die lückenlose Reihe von Giebelhäusern reicht von der Gotik bis zum Barock.
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Deutsches Salzmuseum
Das Museum steht auf dem Gelände einer Saline, die über 1.000 Jahre in Betrieb war und bis Ende des 16. Jahrhunderts der größte Salzproduzent Nordeuropas war. Nach der Schließung 1980 wurde es 1989 als Museum eröffnet und erhielt 1991 den Museumspreises des Europarats.
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Alter Kran
Seit mindestens 1330 steht an dieser Stelle ein Kran; das heutige Holzbauwerk mit menschenbetriebenen Treträdern wurde 1797 errichtet und hob 1840 eine Dampflokomotive von 9,3 Tonnen. Er ist das markanteste Zeugnis des Ilmenau-Handels.
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Schwangeres Haus
Die Fassade dieses Hauses aus dem 12. Jahrhundert wölbt sich nach außen, weil Baumeister Anhydrit vom nahen Kalkberg als Mörtel verwendeten: Feuchtigkeit verwandelte ihn in Gips, der die Wände nach außen drückte. Das Innere steht dabei bis heute gerade.
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Lüneburger Kalkberg
Der vor 250 Millionen Jahren entstandene Gipshügel trug einst eine mittelalterliche Burg und war ursprünglich 80 Meter hoch; jahrhundertelanger Abbau reduzierte ihn auf 56,3 Meter. Heute ist er Naturschutzgebiet mit über 180 Pflanzenarten und einem wichtigen Fledermausquartier.
Gut zu wissen
- Wie viele Orte deckt Parroo in Lüneburg ab?
- 23 recherchierte Orte, vom Historischen Rathaus und der St. Johanniskirche bis zu weniger bekannten Orten wie dem Schwangeren Haus. Zu jedem gibt es eine kurze Zusammenfassung, einen vollständigen Artikel und eine etwa dreiminütige Audiogeschichte.
- Gibt es einen Audioguide?
- Ja. Zu jedem Ort gibt es eine etwa dreiminütige Audiogeschichte, geschrieben aus der Perspektive eines Guides neben dir und mit hochwertiger Vertonung produziert, nicht der vorgelesene Artikel.
- In welchen Sprachen gibt es Lüneburg?
- Auf Deutsch, Englisch und Französisch. Wähl einfach, in welcher Sprache du lesen oder hören möchtest.
- Muss ich etwas buchen oder online sein?
- Keine Buchung, keine Anmeldung. Du startest den selbstgeführten Rundgang, wann du willst. Eine Internetverbindung brauchst du derzeit noch, um Audio und Artikel zu laden; an einer Offline-Funktion arbeiten wir noch.
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Aktualisiert: 2026-05-29